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Schild im Geschäft "Midseason Sale - bis -50%"

Kunden geben rund 200 Euro im Sommersale aus

"Alles muss raus" und "bis minus 50 Prozent" - kaum hat der Sommer meteorologisch begonnen, ist er in den Geschäften auch schon wieder vorbei. Überall locken Abverkaufsangebote. Mit durchschnittlichen Ausgaben von 200 Euro pro Person ist der Sommer-Schlussverkauf für den Handel wie "Weihnachten im Juli", so der Handelsverband.

Wirtschaft

Jeder Vierte gibt im Ausverkauf sogar mehr als 300 Euro aus, knapp ein weiteres Viertel (24 Prozent) hat dafür nur 51 bis 100 Euro budgetiert, wie aus dem aktuellen "Handelsverband Consumer Check" hervorgeht, den das Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com durchgeführt hat.

85 Prozent kaufen Kleidung im Abverkauf

Bei der Schnäppchenjagd am beliebtesten sind hierzulande Bekleidung (85 Prozent) und Schuhe (57 Prozent). Es gibt aber auch geschlechtsspezifische Schwerpunkte: Während fast jede Frau im "Sale" Textilien einkauft, interessieren sich Männer besonders für Sportartikel (31 Prozent) und Elektronik (29 Prozent). Weibliche Kunden greifen im Abverkauf auch gerne zu Accessoires (30 Prozent).

"Sale" und "Alles muss raus-Plakate auf einem Schaufenster
Die Schaufenster der Geschäfte sind mit Abverkaufsplakaten tapeziert

Die Mehrheit der Österreicher sucht dabei spontan nach günstigen Angeboten (71 Prozent). Bei den Männern geht aber doch ein Drittel gut informiert auf Einkaufstour, bei den Frauen führen nur 20 Prozent Vorabrecherchen durch.

Jeder Zweite shoppt online

Rund zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) zieht es auf der Suche nach Sonderangeboten in Einkaufszentren. Jeder Zweite nutzt den Abverkauf aber auch online. Nur 14 Prozent bleiben vom Sommerschlussverkauf komplett unberührt und wollen gänzlich darauf verzichten.

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05.07.2016