Standort: help.ORF.at / Meldung: "Reisen in sichere Länder werden teurer"

Leerer Strand

Reisen in sichere Länder werden teurer

Wer in der kommenden Wintersaison ein gemeinhin als sicher geltendes Land bereisen will, muss dafür etwas mehr zahlen als im Vorjahr. Mit höheren Preisen ist etwa in Spanien und Kuba zu rechnen. Billiger wird es hingegen in den von politischen Unruhen erschütterten Ländern Türkei, Ägypten und Tunesien.

Urlaub

Bei dem hierzulande drittgrößten Reiseanbieter Thomas Cook (hinter Marktführer TUI und Rewe Touristik) steigt der Preis für Kuba-Reisen heuer im Winter um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Grund ist die starke Nachfrage.

US-Touristen als Preistreiber auf Kuba

Seit dem Ende der Eiszeit zwischen den USA und Kuba legt der Tourismus auf der Karibikinsel kräftig zu. Vor allem amerikanischen Touristen strömen nun in das Land. "Das treibt die Preise", so der Chef des Reiseveranstalters Thomas Cook Österreich, Ioannis Afukatudis, am Mittwoch vor Journalisten. Afukatudis.

Auf der Fernstrecke werden die Dominikanische Republik (plus zwei Prozent), Mexiko (plus zwei Prozent) und die Malediven (plus vier Prozent) ebenfalls teurer. Günstiger geht es dafür in Richtung Südafrika (minus zwei Prozent) und Malediven (minus ein Prozent). Urlaub auf Mauritius ist heuer gleich teuer wie im Vorjahr.

Spanien als Karibik-Alternative

"Der Fernreisen-Boom bricht nicht ab", betonte Thomas-Cook-Produktchef Lorenz Baumgartner. Im Winter sei die Karibik ein klassisches Ausweichziel. Wer nicht so weit fliegen möchte, entscheidet sich oftmals für Spanien. Die Reisepreise nach Mallorca erhöht Thomas Cook um drei Prozent, jene auf die Kanaren um ein Prozent.

Preisnachlässe gibt es in Richtung Türkei (minus 5 Prozent), Ägypten (minus 2 Prozent) und - besonders massiv - Tunesien (minus 15 Prozent).

Mehr zum Thema:

20.07.2016