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help-Radio am 6. August

Wer online eine Reise bucht, der hat was zu erzählen | Wie gut ist Katzenfutter aus dem Online-Handel? | Gefahr durch infizierte Webseiten | Die Rechtswahlklausel – Rückschritt für den Konsumentenschutz?

Wer online eine Reise bucht, der hat was zu erzählen

Sendungshinweis:

"Help", das Ö1-Konsumenten- magazin, jeden Samstag um 11.40 Uhr in Radio Österreich 1

Wem der Weg ins nächste Reisebüro zu zeitaufwändig ist, der bucht oft lieber online. Ein paar Klicks auf einer Buchungsplattform und schon ist der nächste Traumurlaub gesichert – sollte man denken. Doch was so einfach und schnell klingt, ist in Wirklichkeit viel Arbeit. Bis der bevorzugte Urlaubsort, das passende Hotel und das günstigste Angebot gefunden sind, braucht es Zeit und viel Recherchearbeit. Andernfalls droht das böse Erwachen am Urlaubsort - wie im Falle eines Help-Hörers, der sich und seiner Familie einen ganz besonderen Urlaub gönnen wollte und stattdessen einen ganz besonders teuren bekam - mehr dazu in help.ORF.at.

Wie gut ist Katzenfutter aus dem Online-Handel?

Liefern lassen liegt im Trend, auch Katzenfutter kann inzwischen bequem von zu Hause aus im Internet bestellt werden. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat deshalb seinen Katzenfuttertest wiederholt und um Angebote aus dem Online-Handel erweitert. Das Ergebnis: Die im Internet bestellten Produkte sind teurer, die Qualität mit wenigen Ausnahmen mäßig bis schlecht - mehr dazu in help.ORF.at.

Gefahr durch infizierte Webseiten

Viren und Trojaner finden in der Regel mittels infizierter E-Mails oder dubioser Links ihren Weg auf private Computer. Sogenannte Drive-By-Attacken werden jedoch immer häufiger: Die Webseiten von kleinen Firmen, Vereinen oder auch öffentlichen Stellen sind häufig ungenügend gegen Angriffe geschützt. Ist eine Webseite einmal mit Schadsoftware infiziert, genügt das Aufrufen der Seite, um Schadsoftware zu verbreiten. Trojaner, die beispielsweise Daten sperren und anschließend Geld erpressen, können auf diese Weise unbemerkt auf die Rechner von privaten Anwendern gelangen - mehr dazu in help.ORF.at.

Die Rechtswahlklausel – Rückschritt für den Konsumentenschutz?

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte eine Verbandsklage gegen umstrittene Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Online-Versandhändlers Amazon (europäischer Unternehmenssitz: Luxemburg) angestrengt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied jetzt: Entsprechende Klauseln sind sehr wohl nach dem Recht im Land des Unternehmenssitzes zu beurteilen. Der VKI spricht von drohender Rechtsunsicherheit und einem „Rückschritt im Verbraucherschutz“ - mehr dazu in help.ORF.at.

05.08.2016